Kosaken-Ensemble
...ein herausragender Chor
"PETER ORLOFF" - Was vielleicht weniger bekannt ist, ist, dass seine Gesangslehrer Professor Sergej Horbenko, Piotr Koniuch, Meister der Römischen Akademie, und Ivan Pawluk sich aufgrund seines schon damals herausragenden Stimm-Potentials gewünscht hätten, dass er der ernsten Musik treu geblieben wäre und den Beruf des Opernsängers ergriffen hätte. Millionen Schlagerfans haben sich darüber gefreut, dass es anders kam. Inzwischen über 1 Million - vorsichtig geschätzt - Konzertbesucher freuen sich, dass Peter Orloff zu seinen Wurzeln zurück gefunden hat. Weiterhin zu erwähnen wäre, dass er seit seiner Jugendzeit intensiv Sport treibt und sich für seine Tourneen u.a. durch Jogging, täglich ca. 10 km, fit hält. An seiner Seite stets seine Ehefrau Linda, gelernte Friseurmeisterin und - von allen Kosaken hochgeachtet und verehrt - Chefin der Agentur BRAGO-Media-GmbH.
Kommt Peter Orloff wirklich? - Diese Frage war lange Zeit nur allzu sehr berechtigt, als der Schwarzmeer Kosaken-Chor in zwei, z.T. sogar drei Formationen unter der ständigen musikalischen Gesamtleitung von Peter Orloff, aber logischerweise nicht immer unter seiner persönlichen Mitwirkung konzertierte. Die Enttäuschung vieler Menschen war nur zu verständlich, und - daraus resultierend - die Entscheidung von Peter Orloff, dem abzuhelfen. Im Januar 2005 bot sich die historische Chance, das Ensemble personell zu reduzieren und künstlerisch zu optimieren, ohne den ausscheidenden Mitgliedern Unrecht zu tun. Seitdem finden alle Konzerte nicht nur unter der musikalischen Gesamtleitung, sondern auch der persönlichen Mitwirkung von Peter Orloff statt, und das Ensemble ist noch mehr zu einer verschworenen Elite-Einheit zusammen gewachsen, die sich jeden Abend von neuem bemüht, ihrem Ruf, die Besten der Besten zu sein, gerecht zu werden. Einer, der nicht müde wurde in seinen Bemühungen, daran mitzuwirken, dass es dazu kam, wie es ist.
"Stefan Arininsky" - Was am Hofe von König Artus in Camelot in sagenhaften Zeiten einst Ritter Lanzelot war, der Erste Ritter, das ist er im Schwarzmeer Kosaken-Chor - Freund und persönlicher Stellvertreter von Peter Orloff - der gewaltige Stefan Arininsky, Opernsänger und einer der weltbesten Bässe. Wie Peter Orloff Sohn eines Theologen schloss er vor seiner Karriere im Schwarzmeer Kosaken-Chor zunächst ein Theologie-Studium an der Geistigen Akademie "St. Clement Ochridski" in Sofia ab und 1989 an der Musikalischen Akademie ein Studium als Opernsänger. Er konzertierte an vielen Bühnen der Welt, darunter an der Oper in Kairo und der "Santery Hall" in Tokio und glänzte u.a. als Sarastro in der 'Zauberflöte', aber auch in 'Don Giovanni', 'Cosi fan tutte', 'Rigoletto', 'La Traviata', 'La Bohéme', 'Der Barbier von Sevilla' und 'Eugen Onegin'. Seit 1993 - von Anbeginn der Neuzeit an - ist er führender Bass-Solist im Schwarzmeer Kosaken-Chor und seit 2005 persönlicher Stellvertreter von Peter Orloff. Trotz verlockender Angebote zahlreicher Opernbühnen gibt es für ihn keine schönere Aufgabe als an der Seite von Peter Orloff mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor die Welt zu bereisen. Noch gewaltiger als seine Körpergröße ist seine Stimme und ihn zu erleben ist jedes Mal nicht nur ein musikalischer, sondern auch ein optischer Hochgenuss. Stefan Arininsky ist verheiratet mit Veliki und Vater zweier Kinder - Tochter Dana und Sohn Wasssil.
"Stoyan Malinow" - einst war Peter Orloff jüngster Sänger aller Kosakenchöre der Welt. Jüngstes Mitglied des Schwarzmeer Kosaken-Chores seit seinem ersten Konzert am 18.07.1994 in Bad Essen ist Stoyan Malinov, Dirigent und großer Puccini-Liebhaber. Er studierte und beendete in Sofia zunächst sein Theologie-Studium. 1999 machte er sein Musik-Diplom und wurde zunächst 2. Dirigent der Kathedrale "Kirche zum hl. Sonntag". Auf Veranlassung von Peter Orloff kehrte er 2001 zurück in den Schwarzmeer Kosaken-Chor. Stoyan ist verheiratet mit der angehenden Juristin Anna und Vater zweier Kinder. Sein Sohn Malin, der im Herbst 2005 schwer erkrankt war, ist inzwischen wieder auf einem sehr guten Weg. Aber die Hilfsbereitschaft, die er von seinen Kollegen und Freunden und den Freunden des Schwarzmeer Kosaken-Chores erfahren hat, wird für Stoyan unvergessen bleiben, und er lässt allen noch einmal recht herzlich - auch im Namen seiner Familie - danken.
"Iskander Turiare" - seine Mutter ist aus Moskau, der Vater aus Somalia. Das Ergebnis ist "Café au lait á la Russe" und dazu ein außergewöhnlicher lyrischer Tenor mit fundierter klassischer Ausbildung, der jeder Opernbühne Ehre machen würde. Iskander (von Alexander) sang schon als kleiner Junge am Königshof von Somalia und errang viele Auszeichnungen und später Stipendien. Sein Gesangsstudium schloss er am Konservatorium in Sofia 1996 ab, um zunächst am Stadt-Theater in Sofia ein Engagement anzunehmen. Bereits 1997 trat er dem Schwarzmeer Kosaken-Chor bei und war von Anfang an einer der gefeierten und umjubelten Solisten - und das nicht nur von Presse und Publikum. Auch der belgische Schlagersänger Helmut Lotti verglich Iskander Turiare schon voller Bewunderung mit dem großen Mario Lanza. Nebenbei verfügt er über ein ausgeprägtes komödiantisches Talent und ist darüber hinaus auch noch Tourleiter, d.h. Organisator vor Ort, und "Finanzminister" im Schwarzmeer Kosaken-Chor - vor allem aber natürlich Erster Tenor und damit prädestiniert für alle klassischen Soli, die er allabendlich mit Bravour präsentiert.
"Vitali Schukow Alekseenko" - wurde von Vladimir Putin am 18.08.2003 persönlich mit der für einen Sänger höchsten und mit vielen Privilegien verbundenen Auszeichnung "Russkij narodnij artist - Künstler des russischen Volkes" geehrt, die in seiner Kategorie in Russland an weniger als zehn Künstler und in Moskau - außer an ihn - nur noch an einen General verliehen wurde. Der Vollblut-Künstler hat in Taschkent am Staatlichen Konservatorium Operngesang studiert und abgeschlossen. - u.a. sang er die Titelrolle des Tomskij in "Pique Dame" und im "Eugen Onegen . Eines seiner Glanzstücke ist auch die Arie des Alfonso in Donizettis "Favoritin". Von 1971-1993 wirkte er als gefeierter Solist im Militär-Ensemble Turkistan der Südlichen Streitkräfte mit. Er nahm mehrere Male am Zopot-Festival teil und trat in über 10 Fernsehsendungen auf. Seit 1997 gehört er dem Schwarzmeer Kosaken-Chor als gefeierter Bariton-Solist an. Er ist verheiratet mit der Stewardess Valentina und Vater des Sohnes Vladislav, Ingenieur für Luft- und Raumfahrtechnik bei der Aeroflot. Vitali Schukow Alekseenko ist Vielflieger zwischen seiner Heimatstadt Moskau und seiner beruflichen Heimat Deutschland. Wegen seiner Ähnlichkeit mit dem legendären Marschall wird er allgemein nur Schukow genannt. Besonders beeindruckt war der "Künstler des russischen Volkes" von seiner Begegnung mit dem "Kanzler der Deutschen Einheit".
"Nasko Kirtcheff" - genannt "der Stern von Plovdiv", eben dort geboren am 25.09.1963, gehört dem Schwarzmeer Kosaken-Chor als eines der Mitglieder der 1. Stunde seit 1993, also von Anbeginn der Neuzeit, an. Er absolvierte zunächst das "Musikalische Gymnasium" als Fagottist und wurde nach seiner Militärzeit 1985 zum Studium an der Musikakademie zugelassen, das er 1991 mit dem Fach "Operngesang" erfolgreich abschloss. Als Bariton ist er ein Solist von hohem Rang, der auch schon Opern-Partien wie Verdi's Don Carlos oder Mozart's Zauberflöte gesungen hat. Er war von 1996 bis 2004 stellvertretender Leiter des Chores und ist nunmehr stellvertretender Dirigent, verheiratet mit Margarita und stolzer Vater der Töchter Maria und Elisabetha. Nasko Kirtscheff ist praktizierender Christ in der Ersten Evangelischen Kirche "Licht der Welt" und wohnt mit seiner Familie in ihrem Haus in Plovdiv, dessen Aus- und Umbau sein großes Hobby ist, ebenso wie das Angeln, das einst der Beruf des Apostels Petrus war.
"Oleg Kulyeshov" - gehört dem Schwarzmeer Kosaken-Chor seit Herbst 2007 an. Bereits vor Jahren hatte Peter Orloff ihn bei einem Konzert gehört und war begeistert von dem außergewöhnlichen 1. Tenor, der sich - ohne dies zu wissen - seinerseits wünschte, diesem Ensemble der Besten der Besten anzugehören. Oleg Kulyeshov studierte von 1971-1976 an der Universität in Charkov und absolvierte von 1978-1980 ein weiterführendes Studium beim Staatlich-Ukrainischen Volkschor. Von 1983-1993 war er Solist im Militärensemble der Sowjetischen Armee - zunächst in Kiev, dann in Moskau. 1995-1999 sang er im Polizeichor des Ministeriums der Ukraine und trat u.a. auf in fast allen Ländern Europas, in Afrika und in den USA. 1988 wurde ihm die hohe Auszeichnung "Verdienter Künstler der Ukraine" verliehen. Im gleichen Jahr sang er auch vor Michail Gorbatschov. Oleg Kulyeshov ist übrigens mit einer Deutschen verheiratet, Kornelia - eine der größten Expertinnen des auch von Peter Orloff hoch geschätzten Don-Kosaken-Chores seines großen Kollegen Serge Jaroff.
"Venelin (Wenco) Simeonov" - er absolvierte ein Studium als Opernsänger am Konservatorium in Sofia,, das er nach fünf Jahren im Range eines Magisters abschloss.. Er hat außerdem 6 Monate seine Kenntnisse vervollständigt an der Römischen Oper Boris Christoff mit dem Lehrer Nicola Giuselev.
Sein erstes Konzert im Schwarzmeer Kosaken-Chor war 2003. Seitdem ist er neben Iskander Turiare und Oleg Kulyeshov Erster Tenor des Chores. Der Liebhaber schöner Dinge ist Stammkunde in allen exklusiven Modehäusern der Tournee-Route und träumt immer noch davon, eines Tages den Lotto-Jackpot zu gewinnen. Nicht nur wegen seines Vornamens, sondern auch wegen seiner lyrischen Stimme ist er der Benjamino Gigli des Chores und einer der erklärten Publikumslieblinge.
"Plamen Petkov" - der dramatische Tenor hat am Konservatorium in Sofia sein Examen als Opernsänger im Jahre 1991 abgeschlossen. In der Folgezeit war er zunächst Solist beim Radio-Chor in Sofia und ging dann auf Tournee nach Frankreich, Italien und Spanien. Dabei spezialisierte er sich vor allem auf große Duette. Auch privat ist er in einem sehr glücklichen Duett mit Ehefrau Toni, studierte Philologin für französische Sprache. Wegen seiner außerordentlichen körperlichen Stärke hat er den Beinamen "Atlas".
"Ognian Wladimirow" - der sympathische junge Tenor besuchte die Musikhochschule in Sofia von 1980 bis 1984 und schloss mit dem Examen als Opernsänger ab.
Von 1984 bis 1986 war er Solist im Armee-Ensemble, von 1986 bis 1990 war er Mitglied im Musik-Theater in Sofia ebenso wie die späteren Schwarzmeerkosaken Iskander Turiare, Noy Nikoloff und Angel Alexeejew. Von 1990 bis 1993 war er als Mitglied des National-Chores auf Welttournee - u.a. Ägypten, Israel und Frankreich. Aida v. Verdi, Requiem von Verdi, Mozart und Brahms.
Seit 1995 Mitglied im Schwarzmeer Kosaken-Chor und seit 2006 auch einer seiner Dirigenten.
Darüber hinaus ist er nicht nur ein begnadeter Violinist, sondern ein wahrer Fußball-Fanatiker und seine Lieblingsvereine sind neben CSK Sofia, Manchester United und in Deutschland vor allem Werder Bremen.
"Ivo Donkov" - schloss sein Studium an der Musikhochschule in Sofia 1980 als Opernsänger ab und war zehn Jahre Solist im Armee-Ensemble. 1990 wurde er Mitglied des Philharmonischen Chores in Sofia sowie später Mitglied im Chor von Radio Sofia. Seit 1998 ist er Mitglied im Schwarzmeer Kosaken-Chor. Ivo ist verheiratet mit Borjana und Vater von Desislava und Christian. In der Freizeit spielt er gerne Tennis.
"Angel Alexeejew" - gehört seit 2000 dem Schwarzmeer Kosaken-Chor an.
Er hat am Konservatorium Sofia Operngesang studiert und abgeschlossen und ebenfalls an der Akademie für künstlerischen Tanz. Er ist u.a. am Musical-Theater in Sofia - häufig mit Noy Nikoloff - aufgetreten. Einige seiner Glanzrollen waren der Dr. Doolittle in "May fair Lady", der Gefängnisdirektor Frank in der "Fledermaus", der Agamemnon in Offenbachs "Die schöne Helena" und der General in der Csardasfürstin. Er ist außerdem ein begabter Werbegrafiker, verheiratet mit der Optikerin Rusalina und Vater der beiden Töchter Kristina und Zorniza.
"Stefan Wassilew" - Der Basso Profundo gehört dem Schwarzmeer Kosaken-Chor seit 1995 an. Sein Gesangsstudium schloss er als Opernsänger am Konservatorium Sofia 1982 ab, um sich danach zwei Jahre an der Oper Sofia zu spezialisieren. Als Mitglied eines Opern-Ensembles bereiste er u.a. Frankreich, Spanien, Portugal und Deutschland und ist seit 1995 Mitglied des Schwarzmeer Kosaken-Chores, verheiratet mit Maya und Vater von Sohn Stefan. Er ist ein großer Formel-1-Experte und begeisterter Cineast und Fotograf, der während der Tourneen immer mit seinem Fotoapparat auf Entdeckungstour nach schönen Fotomotiven ist.
"Lacecar Peeff" - hat sein Studium als Opernsänger an der Akademie Sofia 1981 abgeschlossen und war zunächst an der Kammeroper Sofia. Danach sang er in Weimar und Magdeburg. 1986 und 1987 sang er an der Kammeroper Lausanne und Genf u.a. Partien vieler großer Opern, den Sarastro in der "Zauberflöte", Rigoletto, Troubadour und den Vater in "Die verkaufte Braut".
Er war - wie Peter Orloff, Stefan Arininsky und Nasko Kirtscheff - eines der Mitglieder der ersten Stunde im 1993 wieder gegründeten Schwarzmeer Kosaken-Chor. Als einziger Sänger hat er mit Genehmigung von Peter Orloff den Status eines - immer gern gesehenen - Gastsängers.
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